Die in Bern geborene und aufgewachsene Sopranistin Rebekka Maeder absolvierte ihre Gesangsausbildung bei Jane Thorner Mengedoht am Konservatorium in Biel. Anschliessend bildete sie sich in Zürich bei Prof. Lina Maria Åkerlund weiter. Weitere Impulse erhielt Rebekka Maeder in Meisterkursen u. a. von Margreet Honig, Jill Feldmann, Kurt Widmer und insbesondere von Meinard Kraak, Krisztina Laki und Ursula Füri-Bernhard, mit welchen sie bis heute regelmässig zusammen arbeitet.
Barbara Erni erwarb ihr Lehrdiplom für Gesang an der Hochschule der Künste Bern bei Frieder Lang. Das Aufbaustudium im Konzert- und Opernfach schloss sie bei Hanspeter Blochwitz und am Schweizer Opernstudio Biel ab. Ihre Studien vertiefte Erni in Meisterkursen bei Marga Schiml, Kristztina Laki, Lani Poulson. Gegenwärtig arbeitet sie mit der Altistin Ingeborg Danz. Erni ist als Konzertsängerin im In- und Ausland tätig Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Werke aus dem Frühbarock bis hin zu zeitgenössischer Musik. Ihre Vorlieben liegen u. a. bei den Kantaten, Passionen und Oratorien von Bach, Händel und Mendelssohn. Erni pflegt ebenfalls den Liedgesang und wirkt in verschiedenen professionellen Vokalensembles mit, so z. b. bei cantus firmus solothurn, Corund Luzern und den Basler Vokalsolisten. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in grössere Konzertsäle wie das KKL Luzern und die Tonhalle Zürich, wo sie unter anderem mit dem Weihnachtsoratorium von Bach und in "Paulus" von Mendelssohn zu hören war. Am Theater Biel Solothurn war die Altistin als Georgette in "Die Schule der Frauen" von R. Liebermann, als Junon in Offenbachs "Orphée aux Enfers" und als Peronella in "Boccaccio" von Franz von Suppé zu hören.
Der in Brasilien geborene lyrische Tenor William Lombardi studierte zunächst Violine, bevor er sich 1991 an der Schola Cantorum Basiliensis bei Richard Levitt, Ulrich Messthaler, sowie Anthony Rooley und Evelyn Tubb dem Gesang zuwandte. Am Opernstudio des Konservatoriums der Musikakademie Basel spezialisierte er sich auf das Opernrepertoire und schloss seine Ausbildung 1996 mit dem Diplom ab. Weiterbildende Studien führten ihn im Jahr 2000 nach Colmar, wo er das Conservatoire National de Musique bei Henrik Siffert mit Auszeichnung absolvierte. 1996 debütierte William Lombardi am Stadttheater Biel als Conte Almaviva in Rossinis "Il barbiere di Siviglia". Es folgten Engagements als Gast oder Ensemblemitglied am Theater Biel Solothurn, am Stadttheater Basel, am Stadttheater Lübeck und dem Stadttheater Freiburg im Breisgau. Daneben war er auch an diversen freien Produktionen und Musikfestivals zu erleben, so z.B. mit L’Opera de Chambre de Genève, am Sommerfestival "Les Dominicains de Haute-Alsace" in Guebwiller oder dem "Flandern-Festival" in Antwerpen. Als Konzertsolist hat William Lombardi mit so illustren Dirigenten wie René Jacobs, Anthony Rooley, Franz Brüggen oder Martin Gester zusammengearbeitet.
Alain Clément erhielt sein Gesangsdiplom am Conservatoire de Fribourg bei Tiny Westendorp. Sein Solistendiplom erwarb er am Konservatorium Luzern bei Frieder Lang. Am Studio Opera Versailles spezialisierte sich Clément im Bereich Barockmusik bei René Jacobs und Rachel Yakar. Er war Preisträger des Liedwettbewerbs Othmar Schoeck. Unter Dirigenten wie Michel Corboz, Thüring Bräm und Gabriel Garrido widmete er sich intensiv dem Bereich Oratorium. Erfolge konnte der Bariton auch mit Opernpartien feiern. So sang er u. a. Rollen wie den Ehegatten in den Mamelles de Tirésias von Poulenc (Luzern), Sancho in Don Quichotte von Paisiello und den Desengagno in la Purpura della Rosa (Genf). Kürzlich interpretierte er die Partie des Germont aus La Traviata von Verdi.
Neben seiner Tätigkeit als aktiver Sänger ist Clément als Gesangspädagoge am Conservatoire de Fribourg tätig. Clément war zudem Initiant diverser Originalproduktionen und Wiederentdeckungen wie La Liberazione di Ruggiero dall’isola d’Alcina (1623) von Francesca Caccini. Er hat ebenfalls die Messen des schweizerisch-elsässischen Komponisten Antoine-Léonce Kuhn aus dem 18. Jh. wiederentdeckt.
Jean-François Michel absolvierte sein Musikstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt Fribourg. Im Alter von 18 Jahren gewann er den dritten Preis beim internationalen Wettbewerb in Genf. Daraufhin wurde er zum Solotrompeter der legendären Münchner Philharmoniker berufen. Während seiner Wirkungszeit in München (1976 - 1986) entfaltete er eine reiche Konzerttätigkeit als Solist und Ensemblemusiker in verschiedenen Bläserformationen. Zahlreiche Tourneen führten ihn durch viele Länder Europas sowie nach Japan und Argentinien. Zudem wirkte er als erster Trompeter in dem von Karl Richter betreuten Münchner Bachorchester mit. Jean-François Michel ist heute Professor für Trompete am Konservatorium von Fribourg. Er unterrichtete ebenfalls an den Konservatorien von Lausanne und Genf. Jean-François Michel erteilt Meisterkurse in ganz Europa und auf anderen Kontinenten. Neben seinen solistischen Tätigkeiten ist der Trompeter Mitglied des Bläserquartetts Nov’ars und des Komponistenensembles Buccinatoris. Jean-François Michel ist nebenbei auch Dirigent der Brass Band Fribourg. Zu seiner musikalischen Vielseitigkeit gehört zudem das Arrangieren und Komponieren für unterschiedliche Besetzungen.