De Arte Musica
Solisten ET LUX PERPETUA LUCEAT EIS
Beatrice Ruchti, Sopran

Die Sopranistin
Ruchti wurde in Thun geboren. Sie absolvierte ihr Musik- und Gesangsstudium bei Glenys Linos in Zürich und London sowie bei Dennis Hall, Bern und schloss mit dem Lehrdiplom ab. Am Konservatorium Fribourg bildete sie sich bei Antoinette Faes weiter und erwarb im Juni 2006 das Solistendiplom mit Auszeichnung.
1997 Bühnendebüt als Euridice in Glucks Oper Orfeo ed Euridice am Gran Teatro Guaìra Curitìba (Brasilien). Später wurde sie als Cupido in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt ans Stadttheater Bern verpflichtet (2001/02). In der Spielzeit 2002/03 interpretierte sie an der Opéra Fribourg unter der Leitung von Laurent Gendre die Rolle der Lauretta in Puccinis Oper Gianni Schicchi.
Beatrice Ruchti singt in Konzerten und Oratorien in allen grossen Konzertsälen der Schweiz sowie im nahen Ausland. Zu ihrem Repertoire zählen Werke wie Bachs Weihnachtsoratorium, Händels Messias, Haydns Jahreszeiten und Schöpfung, Brahms' Requiem, Mendelssohns Elias, Rossinis Petite messe solennelle und Stabat Mater, Dvoráks Te Deum, Requiem und Stabat Mater sowie weitere Standardwerke ihres Stimmfachs. Ruchti widmet sich auch dem Liedgesang und wirkt als Solistin bei diversen Opernkonzerten mit; dazu zählen ihre regelmässigen Auftritte im KKL Luzern mit dem London Concert Symphony Orchestra und der Philharmonie Baden Baden.
Web:
www.beatriceruchti.ch
Levente György, Bariton

Der Bariton György ist in Siebenbürgen (Rumänien) geboren und aufgewachsen. An der Musikhochschule Klausenburg studierte er Kontrabass und Klavier und schloss mit dem Lehrdiplom ab. Anschliessend besuchte er die Hochschule der Künste (HKB) in Bern und erhielt im Sommer 2004 das Kontrabass-Orchesterdiplom. Ab 2003 studierte er Gesang in der Konzertklasse von Elisabeth Glauser, parallel dazu Kontrabass in der Konzertklasse von Bela Szedlák. Von 2005 bis 2008 war er zudem Mitglied des HKB-Schweizer Opernstudios. Darüber hinaus studiert er seit 2007 an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) Orchesterdirigieren bei Prof. Marc Kissoczy.
Als Sänger ist er im europäischen Ausland sowie in Südkorea und Israel aufgetreten. Er erhielt zweimal den Migros Studienpreis und den Studienpreis der Kiefer-Hablitzel-Stiftung für Gesang. Am Theater Biel-Solothurn gehört der Bariton zum Ensemble und war er bereits als Basilio ("Il Barbiere di Siviglia"), Mars ("Orphée aux Enfers") und Scalza ("Boccaccio") zu hören.
Web:
www.levysopera.com
Renée Straub, Viola

Die Bratschistin Renée Straub wurde in San Francisco geboren. Auf dem Weg in die Schweiz machte sie einen Zwischenhalt am Konservatorium in Cincinnati, wo sie vom Unterricht bei Donald McInnes und dem La Salle -Quartett profitierte, sowie an Meisterkursen bei William Primrose teilnahm.
Ihre weitere Ausbildung führte sie nach Gstaad an die Menuhin Akademie. Als sie nach Bern kam, wurde sie Mitglied der Camerata Bern, mit der sie zehn Jahre lang weltweit auf Tourneen war. Hinzu kamen zahlreiche Schallplatten-, CD-und Radioaufnahmen. Zur Zeit tritt Renée Straub vorwiegend als Solistin auf und konzertiert mit verschiedenen Kammermusikformationen, wie La Stimpelatta Bern, The Dorian Consort, Trio Basso Bern sowie mit dem Kammerorchester Basel. Nebst diesen Aktivitäten ist sie als Bratschen- und Violinepädagogin tätig.
Thomas Leutenegger, Orgel

Thomas Leutenegger studierte Orgel bei Rudolf Meyer, Winterthur und Hans van Nieuwkoop, Arnhem (NL), bei welchem er 1985 mit dem Solistendiplom abschloss. Cembalo studierte er bei Kees Rosenhart, Haarlem, und Johann Sonnleitner, Zürich. Seit 1987 ist er Organist an der Nydeggkirche Bern, von wo aus er eine rege Konzert- und Unterrichtstätigkeit entfaltet. Eine seiner Leidenschaften gilt dem Clavichordspiel, welches er als eine ideale Erweiterung zu seinen anderen beiden Instrumenten erfährt. Thomas Leutenegger geniesst es, ein stilistisch breites Spektrum an Kammermusik und Sololiteratur zu spielen. Zu diesem Repertoire gesellt sich immer mehr auch Improvisation.
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