Unsere Konzerte

Interpreten Rossini 2010

Anne-Florence Marbot, Sopran

Die aus Bern stammende Anne-Florence Marbot studierte nach der Ausbildung zur Primarlehrerin Gesang an der Hochschule der Künste Bern und an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg im Breisgau (2004 Solistendiplom). Die Ausbildung zur Opernsängerin erfolgte am Schweizer Opernstudio (Abschluss mit Auszeichnung). Es folgen regelmässige Auftritte als Konzertsängerin. Von 2003-2006 Festengagement am Ensemble-Theater Biel /Solothurn mit Rollen wie Zerlina (Don Giovanni), Olympia (Hoffmanns Erzählungen), Titelpartien in Antigona und Zaide , Susanna (Nozze di Figaro), Christel (Vogelhändler), Julia (Vetter aus Dingsda), Servilia (Clemenza di Tito) und Giulietta (Capuleti ed i Montecchi). Regelmässiger Gast an Schweizer Sommerfestspielen, wie Solothurner Classics (Adele/ Fledermaus, Susanna/ Nozze, Stasi /Csàrdàsfürstin), Murten Classics, Sommeroper Schloss Hallwyl (Blonde / Entführung) und Selzacher Sommerfestspiele (Titelpartie in Martha, Elvira /Italiana in Algeri). Seit 2006 festes Ensemblemitglied am Stadttheater Bern mit Partien wie Susanna (Nozze di Figaro), Magnolia (Show Boat), Elisa (My Fair Lady), Adele (Fledermaus), Adina (L’Elisir d’amore), Helena (Sommernachtstraum), Soeur Constance (Dialogues des Carmélites) und Serpetta (La Finta Giardiniera).
Auszeichnungen/ Preise Jahresheft Opernwelt 2009: Anne-Florence Marbot als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert. Ernst-Göhner-Stiftung, Migros Stipendienwettbewerb Zürich 2002 und 2003, Kiefer-Hablitzel-Stiftung und Schweizer Tonkünstlerverein Bern 2002, Fondation Colette Mosetti Lausanne 2001, Fondation Colette Mosetti Lausanne 2000.
Web: www.florencemarbot.ch


Judith Lüpold, Alt

Die in Interlaken aufgewachsene und in Bern ansässige Altistin besuchte das Staatliche Seminar Bern und beschäftigte sich parallel dazu mit dem Gesangs- und Tanzstudium in Bern und Zürich. Anfänglich engagierte sie sich vorwiegend im Bereich Tanztheater und Musical u. a. am Stadttheater Bern für "Caberet" sowie diversen Musicalshows. Judith Lüpold schloss ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Bern mit dem Lehrdiplom bei Ingrid Frauchiger ab. Ihre Studien beendete sie 1999 in der Konzertklasse von Jane Thorner-Mengedroht. Es folgten Meisterkurse und Coaching, u.a. bei Kurt Widmer, Karin Ott, Carol Smith, Antoinette Faës, Siegfried Palm, Carsten Eckert und Ewald Körner.
Die Sängerin pflegt eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Zu ihrem Repertoire gehören alle grossen Standardwerke ihres Fachs von Monteverdi über Bach, Mozart, Händel, Mendelssohn, Dvorak, Rossini, bis hin zu zeitgenössischen Werken und Uraufführungen. Sie ist Gast in allen grossen Konzerthäusern der Schweiz (z.B. KKL Luzern, Tonhalle Zürich), am Vivaldifestival in Venedig (San Marco), am Barockfestival Melk und an den Murten Classics.. Diverse Konzertmitschnitte wurden von Radio DRS 2 realisiert. Judith Lüpold widmet sich ebenso gerne dem Liedgesang und gibt Liederabende. 2005 erschien bei "Musikszene Schweiz" ihre CD mit Vertonungen von Gotthelf-Texten von Armin Schibler (Uraufführung) und Willy Burkhart. Eine grosse Leidenschaft ist und bleibt die Oper und Operette. Lüpold verkörperte folgende Rollen: Cherubino, Marcellina (Nozze di Figaro), Czipra (Der Zigeunerbaron), dritte Dame (Zauberflöte), Ruth (Pirates of Penzance). Zuletzt interpretierte sie in "Barbe-Bleue" die Königin "Clémentine" unter der Leitung von Howard Griffiths (2010). In dieser Spielzeit wird sie in in "Le voyage dans la lune", einer Produktion der Pocket Opera Zürich, zu hören und zu sehen sein.

Raphaël Favre, Tenor

Der Schweizer Tenor Raphaël Favre studierte zuerst in seiner Heimatstadt La Chaux-de-Fonds bevor er seine Ausbildung an der Musikhochschule Zürich fortsetzte. Ab dem Jahr 2000 studierte er in der Klasse von Christoph Prégardien und legte 2004 sein Konzertdiplom ab. Sein Solistendiplom schloss er im Jahr 2006 mit einer hervorragenden Interpretation von Benjamin Brittens "Serenade" ab. Durch zusätzliche Studien in der Liedklasse von Hartmut Höll intensivierte und vervollständigte Raphaël Favre seine Kenntnisse der Liedkunst. Sein Repertoire reicht von Renaissance bis zur zeitgenössischen Moderne. Er arbeitet mit Dirigenten wie Michel Corboz, Marc Kissoczy, Jan Schultsz, John Duxburry, Gonzalo Martinez und Philippe Krüttli zusammen, unter deren Leitung er auch an unterschiedlichen Festivals, u. a. dem "Festival de Noirlac", "La Folle Journée" in Nantes oder "Festa da Musica" in Lissabon teilgenommen hat. Er konzertiert in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Portugal und Japan. 2006 gewann er mit der Pianistin Chiho Togawa den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne" in Graz. 2007 hat er mit derselben Partnerin den 3. Preis beim "Internationalen Wettbewerb für Liedkunst" in Stuttgart erhalten.

Michael Kreis, Bass

Michael Kreis, in Brugg und Bern aufgewachsen, absolvierte parallel zum Gesangstudium das Evang. Seminar Muristalden, wo er sich zum Primarlehrer ausbilden liess. Das Gesangstudium bei Prof. Jakob Stämpfli an der Hochschule für Musik und Theater in Bern beendete er mit dem Lehrdiplom (2001). Danach folgten Unterricht bei Rudolf Rosen und ein Zusatzstudium an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn - Bartholdy" in Leipzig bei Prof. Hans-Joachim Beyer. Anschliessend Weiterbildung bei Prof. Tiny Westendorp-de Bree. Ab Oktober 2006 Studium in der Liedklasse von Prof. Hartmut Höll und Esther de Bros an der HMT Zürich. Meisterkurse bei Harry van der Kamp, Annette Markert, Regina Werner, Jonathan Alder, Karl-Peter Kammerlander und Ulrich Vogel. Der Bariton pflegt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. So sang er u.a. in Polen beim "Wratislavia Cantans" (2001), im Herbst 2002 beim Eröffnungskonzert der "Mendelssohn-Festtage Leipzig", an Ostern 2004 bei der Styriarte Graz und 2005 in der Slowakei mit der Slowak Sinfonietta. 2006 fand eine Tournee mit der 9. Symphonie von Beethoven unter Martin Studer-Müller anlässlich der 1. Schweizer Musikfestwochen statt. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Simon Schouten, Urs Schneider, Maurice van Lieschout, André Ducret, Hansruedi Kämpfen, Johannes Meister, Jörg Ewald Dähler und Alois Koch. Als Mitglied beim Niederländischen "Ensemble Lyrique" fanden unter Simon Schouten Auftritte u.a. im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Musikverein, bei der Styriarte Graz und den Bachwochen Ansbach statt. Kreis widmet sich auch intensiv dem Liedgesang. So sang er u.a. 2005/06, begleitet vom Hammerflügel-Spezialisten Tobias Schabenberger, "Die Winterreise" von Schubert. Kreis ist zweimaliger Gewinner des Stipendien-Wettbewerbs der Ernst-Göhner-Stiftung und des Migros Kulturprozents (2000 und 2001). CD-Produktionen und Aufnahmen für den Niederländischen Rundfunk und den Oesterreichischen Rundfunk ö1. (2005). Zum 50. Todestag von Willy Burkhard hat der Bariton an einer Kantateneinspielung bei "Musikszene Schweiz" mitgewirkt. Neben seiner solistischen Tätigkeit unterrichtet Michael Kreis Sologesang an einem Berner Gymnasium.
Web: www.michaelkreis.ch

Jürg Lietha, Harmonium

Jürg Lietha wurde in Schaffhausen geboren. Als Achtjähriger erhielt er den ersten Klavierunterricht. Nebst seiner klassischen Musikausbildung spielte er während der Schulzeit auch in diversen Pop- und Jazzgruppen. Nach der Matura absolvierte er seine Musikstudien am Konservatorium und an der Musikhochschule Zürich (Klavier bei Prof. H. Schicker; Orgel bei Prof. H.Gutmann sowie bei Prof. E.Vollenwyder, einem Schüler von Marcel Dupré).
Bereits während des Studiums wurde er mehrfach ausgezeichnet, so u. a. mit dem ersten Preis des Migros-Stipendienwettbewerbes, der ihm ein mehrjähriges Auslandstudium ermöglichte. Nach Abschluss der Solistendiplome auf beiden Instrumenten setzte er seine pianistischen Studien fort bei Prof. Vitaly Margulis (Freiburg, D), ausserdem bildete er sich weiter in Orgelinterpretationskursen bei Gaston Litaize und Daniel Roth (Paris), Guy Bovet (Romainmôtier), sowie in Improvisation bei Martin Baker (London). Jürg Lietha widmet sich einer vielseitigen Konzerttätigkeit als Pianist und Organist, organisiert die internationalen Orgelkonzerte an der Dreifaltigkeitskirche Bern, wo er als Hauptorganist und Dozent wirkt. Schwerpunkte seines Repertoires liegen bei Bach und den Romantikern sowie bei der französischen Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts. Eine seiner Spezialitäten sind gemischte Klavier- und Orgelrezitale, in denen er die beiden Instrumente einander gegenüberstellt. Nebenbei sorgt seine Vorliebe für Jazz, Gospels und raffinierte Transkriptionen, die er zum Teil selber arrangiert in so manchem seiner Konzerte für willkommene Abwechslung und für zufriedenes Schmunzeln beim Publikum.
Web: www.juerglietha.ch

Armin Waschke, Piano

Der Pianist Armin Waschke absolvierte sein Klavierstudium am Konservatorium für Musik + Theater in Bern und schloss dieses im Jahr 1993 mit dem Lehrdiplom ab. Weitere Studien folgten bei Patrizio Mazzola in Luzern. Seither pflegt Armin Waschke eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Begleier im In- und Ausland. Als Begleiter namhafter Interpreten übernahm er Korrepetitionsaufgaben u.a. für Persönlichkeiten wie der Sängerin Edita Gruberova oder der Dirigenten Lord Yehudi Menuhin, Nello Santi und Eliahu Inbal. Weitere Engagements folgten am Ensembletheater Biel, bei der Internationalen Opernbühne "Ars Lyrica" sowie bei Opern- und Operettenproduktionen mit dem Orchestre Symphonique Neuchâtelois. Von 1997-2006 war der Pädagoge Waschke Dozent am Opernstudio der Hochschule der Künste Bern (hkb). Armin Waschke ist zudem musikalischer Leiter von "MusiCalls" wie auch der Studiobühne Bern, bei der er auch als Komponist tätig ist. Der Pianist Waschke ist zudem mit dem Gesangsensemble Edelvoice und dem Trio Ragufeng in Konzerten zu hören. Seit dem Jahr 2009 ist Armin Waschke ausserdem noch als Organist und Pianist in der Kirchgemeinde Köniz tätig.

 
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